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K(e/ö)nnen Sie Hartz IV?

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Adalbert JablonskiK(e/ö)nnen Sie Hartz IV?

Es gab eine Zeit, da waren bestausgebildete Menschen arbeitslos und kein Arbeitgeber sah eine Veranlassung, Menschen mit geringerer Qualifikation einen Job anzubieten.

Zeiten ändern sich - die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt "saugte" geradezu alles auf - der Markt mit qualifizierten Arbeitskräfte tendiert gegen Null. Das stellt nun die PAVen vor eine schwierige Aufgabe:

Aus den verbleibenden Arbeitswilligen müssen nun die richtigen herausgefischt werden

Während sich nun die PAVen auf diese stürzen, bleibt eine Gruppe von Menschen unbeachtet: Die arbeitsfähigen - aber nur bedingt arbeitswilligen Hartz IV-Empfänger, die aufgrund Ihrer familiären Situation (verheiratet, vielleicht noch Kinder im Haushalt) einen so hohen Hartz IV-Anspruch haben, dass sie in dieser Höhe aufgrund der fehlenden persönlichen Qualifikation mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Arbeit bekommen werden.

Die Folge: Sie nehmen Arbeit - wenn überhaupt, dann widerwillig - an, weil sie sich (irgendwie verständlich) nicht finanziell verschlechtern wollen. 

Sie müssen aber jede Arbeit annehmen, das steht so im SGB II...

Das gebetsmühlenartig vorgetragene: "Sie müssen aber jede Arbeit annehmen, das steht so im SGB II..." bringt niemanden weiter, der widerwillig arbeitende Ex-Hartz IV-Empfänger wird wahrscheinlich nicht so lange in seinem Job bleiben, damit Sie Ihren AVGS abrechnen können.

3 Unglückliche - Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Vermittler

Zu guter Letzt haben wir drei Menschen unglücklich gemacht, den Arbeitnehmer (der unter diesen Bedingungen ja gar nicht arbeiten wollte) den Arbeitgeber (der sich in Zukunft überlegt, ob er sich von Ihnen nochmal jemanden "vorsetzen" lässt und Sie selbst, weil Ihre Arbeit umsonst im wahrsten Sinne des Wortes war.

Klar haben Sie Recht, der Hartz IV-Empfänger müsste eigentlich wissen, wie es mit seinem Verdienst und dem Hartz IV aussieht, aber schätzen Sie die Mehrheit nicht zu hoch ein. Bei der Beantragung von Hartz IV wurde ein Wust an Formularen ausgefüllt, Rechtsbelehrungen erteilt, Folgen bei Verstößen und Sanktionen erwähnt - selbst wenn noch ein Vortrag über das Thema Hinzuverdienst dabei gewesen wäre - er hätte es garantiert nicht mehr abrufbereit.

Ich halte es für unabdinglich, dass ein erfolgreicher PAV sich genau in diesem Gebiet auskennt - seinem Bewerber dessen persönliche Situation erklären kann und ihn auf diese Art motiviert, einen - gegebenenfalls auch schlechter bezahlten - Job anzunehmen.

Ich werde unter dieser Rubrik die wesentlichen Fakten aufführen - wenn Sie nicht abwarten können, rufen oder mailen Sie mich an.

 

Adalbert Jablonski

 

 

Die neue AZAV (Akkreditierungs-und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) jetzt verfügbar

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Adalbert Jablonski - Project Coordinator Arbeitweg.dePAV und die Zertifizierung!
 
Der Staat will sich immer mehr aus der Wirtschaft heraus halten.
So sagt er.

Aber tatsächlich reguliert er immer weiter in die Wirtschaft hinein - über Sinn und Unsinn wird da nicht nachgedacht.
 
Es gibt kaum einen Berufsstand, der so durchreguliert und kontrolliert ist, wie der der PAVen - aber das war scheinbar nicht genug.

Die BA, die die Kontrollhoheit über die PAVen hat, hätte ihre Aufgaben nur ausführen müssen, dann hätte sie festgestellt, dass sich hier die berühmten schwarzen Schafe gar nicht tummeln können.

Anders als bei Trägern herrscht hier ein knallharter - fast schon kapitalistisch amutender - Wettbewerb: Die Honorierung einzig und allein bei nachgewiesenem Erfolg.

Und über diesen Erfolg kann der zu vermittelnde ganz allein entscheiden, indem er ein Vertragsangebot annimmt oder nicht, die Arbeit beibehält oder vorzeitig kündigt - der PAV hat hier kein Entscheidungs- oder Mitspracherecht: Friss oder stirb!

Jetzt muss man natürlich wissen, dass die PAV kein Wunschkind der BA ist, sondern von der Politik ins Gesetz hineingeschrieben wurde - also kein Konkurrent aufgebaut wurde, der mit jeder erfolgreichen Vermittlung der AA den Spiegel vorhält: "Da habt Ihr wohl wieder einmal versagt!"

Der neuste Coup ist jetzt wohl der Wunsch, dass im Rahmen der Qualitätssicherung (bla bla bla) die PAV einfach zertifiziert werden soll.

Und hier bedient man sich einfach des Regelwerks, dem die Bildungsträger unterworfen sind, gibt der PAV den Status Träger und schon geht es los.

Dass diese beiden in keinster Weise vergleichbar sind, wird hier einfach mal außen vor gelassen. Der Bildungsträger transferiert Wissen und Fertigkeiten an seine Teilnehmer - hier ist es wichtig sicherzustellen, dass dies auch marktkonform ist.

Was aber tut die PAV?
Sie bringt AG und AN an einen Tisch, moderiert das Gespräch und sorgt dafür, dass die beiden zueinander kommen können - vermittelt!

Angenommen sie würde einen ungeeigneten AN zu einem AG oder einen AN zu einem ungeeigneten AG bringen, was würde schlimmstenfalls passieren?

Zuerst einmal nichts - es käme keine Einigung zustande.

Käme sie doch zustande, ist auch nichts passiert - außer:
Es wurde ein Arbeitsverhältnis begonnen, das vielleicht nicht all zu lange Bestand hat. Das könnte aber auch passieren, wenn keine PAV vermittelt hätte, sondern die beiden sich vielleicht auf dem Sportplatz begegnet wären...
Aber - jetzt haben wir die Gesetzesänderung und müssen wohl oder übel damit leben.
Damit Sie sich in den Text einlesen können, verlinken wir die AZAV und die Begründung dazu, viel Spaß beim
Lesen.
AZAV
  
 
Adalbert Jablonski   
 
 
 

Divide et impera!

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Adalbert Jablonski - Project Coordinator Arbeitweg.deTeile und herrsche!
 
Wenn ich vor Gruppen über dieses Thema referiere, erhalte ich breite Zustimmung: "Ja, das ist ein gutes Prinzip -  wenn man mit seinem Personal die Gewinne teilt, dann kann man die Konkurrenz leichter beherrschen..."
 
Diese leicht verklärte Ansicht relativiert sich sehr schnell, wenn ich darauf hinweise, dass dieses Zitat Niccolò Machiavelli zugesprochen wird und dieser damit den Fürsten Medici erklärte, wie Sie die Herrschaft ausüben sollten.
 
Hier geht es nicht um das Teilen im Sinne von brüderlich sondern eher um das Trennen: Trenne Deine Gegner und Du kannst sie besser beherrschen!

In unserer (relativ) kleinen Branche erleben wir dieses Phänomen zurzeit genauso:

Unsere Interessen werden auf verschiedene Verbände verteilt, die - jeder für sich betrachtet - zu unbedeutend sind, um mit der Politik auf Augenhöhe zu verhandeln. Da aber in jedem dieser Verbände die Strukturen gewachsen sind, jeder Verband seine(n) Vorsitzende(n) hat, die keinesfalls ihre Bedeutung einbüßen möchten (obwohl sie ja faktisch keine haben), finden wir kein Gehör bei der Politik.

Die Vielfalt an Verbänden konnte es nicht verhindern, dass durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer von 16 % auf 19 % (was als nächstes kommt, ist noch ungewiss) eine Teilenteignung der PAVen geschieht - ihre Arbeit also monetär abgewertet wurde.

Ebenfalls nicht verhindern konnten sie die Einführung einer Zertifizierungspflicht, mit denen die PAVen mit den Bildungsträgern quasi gleichgeschaltet werden, obwohl sie doch ganz andere Aufgaben haben - im Gegenteil: Einige Verbände vermuteten, dass sie dem Gesetzgeber ihr verbandseigenes Qualitätsmanagement als Äquivalent zu einer Zertifizierung anbieten könnten und somit den Markt beherrschen - wohl wissend, dass damit alle nicht verbandsangehörigen PAVen immens geschädigt werden. Diese Rechnung ging aber nicht auf - die Gewinner sind die wenigen Zertifizierer!

Das - exemplarisch aufgezählt - waren Gründe, die bestehenden Strukturen infrage zu stellen und statt der vielen konkurrierenden Verbände jetzt den einen aber richtigen Verband zu gründen.
In einem Forum machte ich den Vorschlag, diesen Verband nicht mit den Ideen einiger weniger Gründungsmitglieder bereits in eine Form zu pressen - also die Grundregeln bereits vorzugeben - sondern stattdessen diesen Gründungsmitgliedern lediglich zu überlassen, den Rahmen zu definieren: Eintrag des Vereins und eine Satzung, die mit minimalen Regelungen die Gemeinnützigkeit begründet.
 
Nach einer kurzen - von Anfang an fest definierten Zeit (z. B. 1 Monat) soll dann die konstituierende Mitgliederversammlung stattfinden, in der durch Neuwahlen die Gründungsmitglieder entweder in ihren Funktionen bestätigt oder (teils) ausgetauscht werden. Diese Mitgliederversammlung stimmt dann im Rahmen einer Satzungsänderung über die zukünftige Marschrichtung dieses Verbandes ab.
 
Zugegeben - diese Basisdemokratie birgt die Gefahr, dass der Verband dann ganz andere Richtungen geht, als die Gründer vielleicht beabsichtigten - aber gerade das ist Demokratie! 
 
Der Vorteil, den ich hier sehe: Wir alle können den Neubeginn unserer Branche mitbestimmen und - das konnten alle PAVen in der Vergangenheit am eigenen Leib spüren - wir müssen unser Schicksal selbst in die Hand nehmen! Die Politik (oder war es nur Nürnberg) beherrscht uns!
 
Wer meint, dass die Zeit reif ist für einen Wechsel, kann sich gerne mit mir in Verbindung setzen - ich stelle dann die Verbindung mit weiteren Interessenten für Sie her.
 
Ein Forum, das sich meines Erachtens sehr stark in dieses Thema einbrachte, bröckelt so langsam in sich zusammen - der Initiator des Forums gefällt sich scheinbar besser in der Rolle, "Stachel im Fleisch der Verbände" zu sein als selbst Verantwortung zu übernehmen.
 
Vielleicht irre ich mich aber nur - es wäre wünschenswert.
  
 
Adalbert Jablonski   
 
 
 

Sie kennen Arbeitgeber in der Nähe von ...

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Adalbert Jablonski - Project Coordinator Arbeitweg.deZurzeit ist es wichtiger denn je, Arbeitsuchende in seinem Bestand zu haben ...
 
... noch wichtiger ist es, diese zu vermitteln und auch noch honoriert zu bekommen!
 
Wir werden immer wieder mit den Lamentos über den schlechten Markt konfrontiert - regelmäßig sind es die Kollegen, die ideenlos nur 1:1 denken:
 
Sie versuchen, für einen passenden Arbeitgeber den passenden Arbeitnehmer zu finden!
 
Die Idee an sich ist nicht zu beanstanden - nur, so funktioniert Markt nun mal nicht (mehr)!
 
Sollten Sie in oder in der Nähe folgender Orte Arbeitgeber kennen, die immer wieder auf der Suche nach Arbeitnehmern sind (ohne all zu hohen Qualifizierungsanspruch - z. B. Staplerfahrer, Produktionshelfer, Lagerarbeiter, Reinigungskraft u. ä. - weiblich/männlich), sollten Sie sich mit uns in Verbindung setzen.
 
Wir stellen für Sie die Kontakte her, damit Sie dann vermitteln - nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf!
 
(Für unsere Kunden knüpfen wir die Kontakte selbstverständlich kostenlos)  
 
Adalbert Jablonski   
 
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Vorsicht, bevor Sie eine Serienmail verschicken

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Adalbert Jablonski - Project Coordinator Arbeitweg.de

Alle Jahre wieder möchte man Geschäftspartner, Kunden und Freunde mit einer Email glücklich machen - Vorsicht!

Jedes Jahr auf´s Neue bekomme ich von Kollegen die berühmten Weihnachts- und Neujahrsgrüße, verbunden mit einer kompletten Adressliste, wer denn noch alles diese Mail bekommen hat.
 
Nun - bei mir ist das nicht so schlimm, ich habe besseres zu tun, als die Email-Adressaten auszuforschen. Es kann aber sein, dass Ihre Adressaten damit gar nicht einverstanden sind, vielleicht wurde Ihnen die Email-Adresse vertrauensvoll zur Verfügung gestellt und sie ist gar nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.
 
Machen Sie diesen Fehler nicht - denken Sie daran - gerade von Ihrem Berufsstand erwartet man ein besonderes Verhältnis zum Thema Vertraulichkeit und Datenschutz...
 
 
 
Adalbert Jablonski    
 
 


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